Klinische Hypnose

Hypnose als Therapieform – im Unbewussten liegt die Lösung

 

Beobachtet man ein Kind, das vor sich hinträumt und ins so genannte „Narrenkastl“ schaut, so erblickt man eine dem Menschen zutiefst innewohnende Fähigkeit: die Trancefähigkeit. Diese Fähigkeit, in eine andere Realität zu gleiten, ist dem Menschen angeboren und wird seit Tausenden von Jahren in verschiedensten Kulturen genutzt, um das außergewöhnliche Potenzial des Unbewussten zu nutzen und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Zur Kultivierung dieser natürlichen Trancezustände wurde die Hypnose eingesetzt. Seit sich die Wissenschaft mit dem Phänomen der Hypnose auseinandergesetzt und ihre Wirkungsweise untersucht hat, wurde das Phänomen zur Methode, mit deren Hilfe man sehr effizient und in relativ kurzer Zeit sehr große Heilungserfolge erzielen kann.

Hypnotherapie eröffnet neue Möglichkeiten, abseits von Ratio und Logik, neue, verblüffende einfache Lösungen für im Alltag schier unüberwindlich scheinende Probleme zu finden. Imagination, Traumbilder und inneres Erleben werden dank der eigenen Vorstellungskraft zur therapeutischen Veränderung genutzt. Der Therapeut ist dabei Begleiter, die Lösung liegt im Patienten selbst.

Der Einsatz der Hypnose zu Therapiezwecken hat nichts mit Showhypnose zu tun. Die Grundlage einer hypnotischen Trance zu Therapiezwecke ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut.